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Ich heirate und fahre in den Urlaub…

Hallo Freunde, das war ein schönes Wochenende! Zuerst haben wir – meine Juniorchefs und ich – geheiratet. Zur Vorsicht bin ich mit zum Standesamt gegangen. Schließlich halten vier Pfoten besser als zwei, das weiss jeder! Dem Beifall habe ich mich mit einem kräftigen Wau-Wau angeschlossen (2x !! – mehr gehört sich nicht, hat man mir extra gesagt). Tom und Piri mussten zu Hause den Tisch für das Büfett bewachen. Ich war für die Bewachung des Teiches bei Eva und Volker zuständig. Das klappt am besten, wenn man mitten drin sitzt! da hatte der Fischreiher schlechte Karten.
Leider musste ich die Feier früher verlassen, um meinen geplanten Wellness Urlaub bei Heike und Günter anzutreten. Mit Helena und Sarah konnte ich endlich wieder schmusen und toben. Mama Batida war erst nicht so begeistert, hat aber später gerne mit mir gespielt. Besonders schön waren die Schmusestunden mit meiner Heike. Na, mit Günter war das eine richtige Männersache. Öhrchenknabbern und zwischen den Beinen durch laufen, das ist eben nur etwas für richtige Kerle. Heike hat mir erst ein schönes Schlammbad gezeigt und mich anschließend mit duftenden Wässerchen geduscht . Das war eine feine Sache, Pfotenpflege mit köstlichen Leckerchen – so lasse ich mich das Eurasierdasein gefallen. Am Sonntag wurde mich von meinen Gassigehern wieder abgeholt. Zu Hause habe ich gleich eine neue Duftprobe aufgelegt – und jetzt rieche ist gut … Es ist klar, ich würde gerne öfter heiraten, da gibt es wunderschöner Leckerchen, Hund fährt in Urlaub und das Bellen im Rathaus ist so schön laut.
Euer Encas

Encas in den Das kühlt die Füße... Encas im

Sie liebt mich, sie liebt mich nicht ….

Gestern traf ich meine Liebste! Diese Öhrchen, die göttlichen Lefzen und erst … der Geruch!! Na gut, sie knurrt noch, aber das gibt sich bestimmt, wenn sie mich näher kennen lernt. Also, folge ich ihr fast wie ein Schatten. Meine Regierung grinst, der Spaziergang wird einfach, Encas haut nicht ab, der bleibt bei seiner Liebsten. Na, klar, ich gehe den Weg ins Schlammloch gerne voraus und halte ihr auch ein Plätzchen frei. Weitere Interessenten werden durch Zähnefletschen und Knurren auf meine Rechte hingewiesen. Ich habe sie schon vor vier Wochen schön gefunden!!  Wie schön hatte ich mir die Rast unter einer Bank ausgemalt, aber unsere Leinenhalter waren  davon nicht begeistert. Auch meine lautstarken Proteste halfen nicht. Zum anschließenden Deeskalationstraining bekam ich den Anblick der Haushühner  vorgesetzt – wie öde, die Torfnasen schmecken im Napf besser, als sie in der Natur aussehen, das muß ich doch einmal sagen. Auf dem Rückweg trennte man uns. Sie mußte bei Herrchen bleiben und ich “durfte” mit meiner Anstandsdame vorweg gehen. Na ja, auf dem Parkplatz habe ich ihr noch schnell einen Schmatzer auf’s Öhrchen gegeben. Ob sie mich mag ?? Anmerkung der Anstandsdame: Peinlich, peinlich, dieser Rüde. Sabbernd und fiepend trabt er neben und hinter ihr her. Und was macht dieses kleine Aas? Sie schaukelt ihr Hinterteil wie Brigitte Bardot in den besten Zeiten. Typisch Mann, fällt mein Hund drauf rein und holt sich einen Anraunzer nach dem anderen.Mal sehen, wie es beim nächsten Spaziergang aussieht. Encas will auf jeden Fall vorher ordentlich Eau de Mief auflegen.

Eurasier unter sich

Ab zum Auto, wir fahren zu den Eurasiern nach Nottuln”! Ob Herrchen weiß wo es lang geht? Vorsichtshalber bleibe ich bis kurz hinter Recklinghausen (die wollen doch nicht etwa schon wieder zur Hundeschule?) aufmerksam und merke mir den Weg. Wuff, wuff – weg, aus dem Weg ihr Schnecken, auf dem Platz vor mir steht der leckere Salat und die Grillwürstchen warten! Na endlich, nur schnell aussteigen und hin zu den Mädels. Sofort werde ich von den älteren Herren freundlich aber bestimmt zur Seite geknurrt. Auch gut, ich halte mich beim Spaziergang hinter meinem angebeteten Aramis. Ich muß mich demütig hinter ihm einreihen. Unser Servicepersonal läßt es sich bei einem großen ausgezeichneten Büfett und leckeren Grillangeboten sehr gut gehen. Nun geht es endlich an den Teich, Badehosen sind nicht erforderlich – wir sind ja unter uns – und ab Jungs durch die Mitte, jetzt geht es los, zusammen mit meinen Freunden Nandoo und Pollux. Nach einigen Bauchklatschern habe ich das Aussehen einer Wasserratte – behauptet Frauchen. Pollux versucht mit seinem Herrchen eine Floßüberquerung und beide landen zur Freude der ganzen Gesellschaft im Teich. Während Pollux Herrchen nach einem neuen Outfit Ausschau hält, legen wir drei uns zu einem kurzen Schläfchen auf die Seite. Junge, so einen Ausflug  habe ich besonders gern.

Es grüßt euer nasser,glücklicher, müder  Encas

Wer sozialisiert wen?

Hallo, heute heißt es: Markieren, was die Blase hergibt und dann ab zur Hundewiese. Heute bin ich wieder Chef im Ring und meine Kumpels müssen das Haus hüten. Das trifft sich gut, vor mir liegt eine satte Prise Eau de Mief. Schnell noch im Dreck gerollt, bevor meine Leinenhalter erscheinen und mich abrufen. Beim anschließenden “Geschäftsgang” versuche ich den Ajo-Shuffle, sprich: kräftig mit den Hinterläufen scharren. Puh, das ging leicht daneben! ´´Vielleicht sollte ich die Läufe nicht gleichzeitig sondern nacheinander einsetzen, peinlich dieser Abkippper auf die Schnautze! Frauchen hat hiner mir gekichert, ist dabei aber ins nächste Hasenloch getreten! Vermutlich hat sie auch versucht zu scharren…
Am Nachmittag begleiten wir unser “Bärbelchen” zur Arbeit. Die Hundewiese in der Nähe ist das reinste Rentnerparadies. Mädels anmachen oder Balgereien sind dort nicht erwünscht. Mein Hometrainer beschließt, im nahen Tierpark eine Runde zu drehen. Leider scheuen die großen rosafarbenen Vögel am Eingang eine nähere Bekanntschaft. Durch das Aquarienhaus mag ich nicht gehen, davon habe ich zu Hause genug, also ab auf die Streichelwiese! Wir wollen doch einmal sehen, ob das mit der Sozialisierungsrunde aus der Junghundeschule hier auch klappt. Die Meerschweinchen haben keine Berührungsängste. Das Verhalten der Ziegen ist dem der Eurasier ähnlich: 3m Intimsphäre sollten reichen. Mein Rat an die Ziegen: legt doch bitte bei meinem nächsten Besuch Eau de Mief auf, es lohnt sich! Was ist das für ein Esel, der will doch tatsächlich meine Leckerchen futtern. Ich kontrolliere die Abgabe, wir fressen einträchtig meinem Hometrainer aus einer Hand. Mal ehrlich gesagt, geruchsspezifisch gesehen ist hier einiges zu verbessern! Ob eine Sozialisierungsrunde mit den Seehunden gestattet ist? Ich wäre auch bereit, den Trainingsort zu wechseln! Beim Abendspaziergang habe ich gleich noch zwei Jungvögel sozialisiert. Schnauze an Schnabel haben wir uns lieb begrüßt. Ich hätte diese Bekanntschaft gerne vertieft, wurde aber zwecks Leckerchenaufnahme abgerufen.

Gruß,
Euer Encas

Herr vom Nebelmond auf Hardenstein

Nach Verteidigung der Sandburgen konnte ich nun endlich eine richtige Burg besetzen. Eine kurze Autofahrt, per Pfote an traumhaften Badestränden vorbei und mit der Fähre über die Ruhr gelangten meine Fressnapfträger und ich zur Ruine Hardenstein. Eine schnelle Erstbesichtigung führte mich über einen riesigen Tobeplatz im Burghof, durch die Unterstände für mein Wachpersonal ging es rein ins Burginnere. Alle erreichbaren Fensteröffnungen wurden bei bester Sicht auf den Grillplatz und der Burgeingang begutachtet. Für Markierungsarbeiten steht ein ausreichender Baumbestand zur Verfügung. Das ganze Anwesen ist jedoch dringend renovierungsbedürftig. Man kann nicht direkt von einem Dach über dem Kopf sprechen und auch die Raumaufteilung ist mir zu großzügig. Hier und da eine Mauer oder eine Tür zur Vorratskammer wären schöner. Nun suche ich Handwerker, die meine Residenz in Ordnung bringen, einen fähigen Installateur kenne ich schon. Bei der Organisation von Werkzeugen kenne ich mich auch bestens aus. Hanf habe ich letztens noch aus der Werkzeugtasche unseres Kundendienstes “mitgehen” lassen. Bei den Zangen und Schraubern war der Herr etwas knauserig.

tobewiese.jpg hardenstein.jpg wachpersonal_01.jpg

Mein erster (Kurz-) Urlaub

Bevor wir abreisen, muß der Hund zu seiner U6! Oh, wie schön, die nette Ärztin ist wieder da, da zeige ich doch gern meine Zähne und lasse mir auch tief in die Augen schauen.Den Untersuchungsraum verlasse ich aber erst, nachdem sie mich mit Leckerchen abgefüttert hat. Diagnose: kerngesund, strammer Kerl und clever. Na, die kennt uns Eurasier noch nicht, da soll erst einmal Onkel Ayo kommen!!

Hurra, wir fahren ins Sauerland! Zuerst wird die Tasche für den Hund gepackt, das ist wie früher der Urlaub mit Baby! Die Gassigeher verzichten dabei aus Platzgründen auf ihre Garderobe für alle Gelegenheiten! Encas nimmt die Endkontrolle vor, entfernt unwichtige Kleidung und legt sein abgekautes Seilchen zwischen die frischen Shirts. Es gibt Unstimmigkeiten zwischen Encas und Bärbel beim Einpacken, Wolfgang muß helfend eingreifen und mit dem Hund eine Gassirunde einlegen. Also: Die Fahrt durch Dortmund habe ich noch kontrolliert, aber dann mußte Wolfgang ohne meine Hilfe ans Ziel finden. Anhand des Geruchs stellte ich fest, dass unsere Ferienwohnung von einer Wolfspitzdame behütet wird. Leider fanden wir erst am letzten Tag zu einer kleinen aber feinen Rauferei im Wohnzimmer zusammen. Spaziergänge an der Lenne, mit und ohne Leine waren nun angesagt… die Nase am Boden und ab die Post! Besonders gefallen haben mir die Nachbarshühner, mit ihnen hätte ich gern näheren Kontakt aufgenommen. Zum Ausgleich habe ich bei der Untertunnelung des Sauerlandes geholfen und viele Eingänge frei gelegt. Schön waren die Abende unter dem Tisch in der Skihütte. Hier konnte ich mich von den Wanderungen erholen und mit der Hausdame flirten. Der Urlaub war schön, den ganzen Tag mit meinen Zweibeinern on tour – prima! Am besten war das Wiedersehen in Bochum: Den Montag habe ich mit wilden Spielen und einer Schwimmstunde mit meiner Eurasier Freundin Donja verbracht.