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Unser Hund

Als wir vor einem Jahr die Nachricht bekamen, dass bei einem Züchter sechs Welpen geboren wurden und wir einen “Kleinen” aus dem Wurf bekommen könnten, war die Freude groß. So schnell hatten wir nicht mit einer Zusage gerechnet. Noch am gleichen Tag räumten wir die Wohnung welpengerecht um. Und dann begann das Warten bis zum ersten Besuch, dem natürlich weitere folgten. Heike und Günter Klein-Katthöfer nahmen uns in die Großfamilie der Eurasier auf und betreuten uns von nun an so gut wie ihre Welpen. Encas verlebte ein Wellnesswochenende bei Mama Batida und besuchte später seinen Papa Cordan und Familie Klein in Neuwied. Euch allen sagen wir Dankeschön für diesen wunderschönen Hund und für die liebevolle Aufnahme in die Eurasierfamilie. Wolfgang, Bärbel und das Geburtstagskind Encas

Besuch beim Papa

Hey, Platz gemacht, Bahn frei, ich fahre meinen Papa besuchen!  Frisch gestriegelt mit einer Prise Koiwasser von meinem letzten Bad auf dem Fell (Papa liebt saubere Eurasier) springe ich ins Auto. Ob Papa auch so streng sein kann wie Mama Batida? Egal, ich werde mich nicht mit ihm um den Zugang zur Küche streiten. Eines steht aber fest, seine Dosenöffner haben phantastische Leckerchen, dafür nehme ich einiges auf mich! Ich bin noch nicht ganz aus dem Auto, da steht Paps auch schon am Gartenzaum und keift los: “Na,Bursche, begrüsse deinen Vater wie es sich gehört – warte, ich komme raus und schaue mir erst einmal an, ob du nicht wieder in irgendeiner Matschkuhle warst – sonst kommst du mir nicht rein – wau wau! Ist ja schon gut, Alter! Also, denn mal die altmodische Tour denke ich noch und beginne mit der Prozedur “Ohren anlegen, Lefzen lecken, Pföteln und notfalls auch noch den Kniefall”. Papa guckt sich das ganze erhaben an und meint, dass man nun mal eine Entspannungsrunde durch den Wald drehen kann. Oh, prima, vor lauter Demut muß ich erst einmal ans Bäumchen. Papa hat übrigens Verstärkung mit gebracht, einen niedlichen Border Collie, der läuft bestimmt auch gern durch Wald und Matsch, nur sein Stöckchen trägt er doch lieber allein. Es geht durch den Busch und dann läßt Papi mich endlich in seinen Garten. Dort bekomme ich von ihm noch einmal gesagt, wie sich junge Eurasier zu verhalten haben und dann darf ich endlich mit an den Kaffeetisch. Vorsichtshalber bleibe ich mucksmäuschenstill liegen – Väter verstehen da keinen Spaß! Aber dann geht es zur Sache.Ich darf mit Papi im Garten toben. Das ist ein Spaß, endlich wieder ein Eurasiertänzchen und diese ganzen feinen Tobespiele. Schade, dass Papi nicht näher bei uns wohnt – der kennt bestimmt noch viele Tricks. Von Papis Leinenhaltern bekam ich so köstliche Leckerchen, da läuft mir jetzt noch das Wasser im Maul zusammen. Aber das beste kommt noch. Papa hat auch einen Pool im Garten. Den habe ich zum Abschied noch kurz besucht, um mir nach dem schönen Spiel die Pfoten abzukühlen. Papa hatte nichts dagegen, er findet Wasserspiele kindisch und doof!  Also, mein Besuch bei Paps war Suuuper-eurasiermäßig gut!

Euer Encas

Encas und Pappa          Encas und Pappa Encas und Pappa